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Die kolumbianische Diaspora im Zentrum der Debatte über Fachkräfte im Auswärtigen Amt

Juni 26, 2026 | Forschungsnetzwerk

Am 24. Juni 2026 war das Auswärtige Amt in Berlin Gastgeber der hochkarätigen Veranstaltung „Fachkräftesicherung durch qualifizierte Einwanderung aus Lateinamerika und der Karibik“. Dieses Treffen etablierte sich als ein strategischer Raum, um die Gewinnung, Bindung und Mobilität von Fachkräften aus der Region aus einer fairen und partnerschaftlichen Perspektive zu analysieren.

Ein offener Dialog über die Herausforderungen der Arbeitsmarktintegration

Der Kern des Tages war eine hochkarätige Diskussionsrunde, die sich mit den aktuellen Herausforderungen bei der Steuerung der qualifizierten Migration befasste. Das Panel setzte sich zusammen aus:

Von links nach rechts: Christian Mähringer (HR Manager Germany der Denys GmbH) und die Botschafterin der Republik Kolumbien in Deutschland, I.E. Yadir Salazar Mejía.

Während der Diskussion wurden für den Erfolg von Fachkräften im Ausland kritische Themen wie faire Rekrutierung, Prozesse des Ankommens und der Aufnahme in Deutschland, Spracherwerb und Familiennachzug erörtert. Zudem wurden erfolgreiche Praxisbeispiele aus der Region geteilt, wobei insbesondere das von der Denys GmbH in Mexiko erfolgreich umgesetzte Rekrutierungs- und Bindungsmodell hervorgehoben wurde.

Ein besonderer Höhepunkt der Sitzung war der Beitrag von Botschafterin Yadir Salazar Mejía, die mit großer Klarheit und Präzision die spezifischen Rekrutierungsherausforderungen unserer Region sowie die realen Erwartungen der Fachkräfte darlegte – anschaulich dargestellt am Beispiel der Erfahrungen der kolumbianischen Diaspora.

Starke lateinamerikanische Präsenz und strategische Allianzen

Das Treffen wurde zudem von einer hochrangigen diplomatischen Delegation der Region unterstützt, darunter S.E. Francisco Quiroga Fernandes (Botschafter von Mexiko) und S.E. Vicente Albornoz (Botschafter von Ecuador) sowie die Honorarkonsulin Helga Grabbe, was den multilateralen Ansatz und die Kooperation zwischen den Ländern der Region nachhaltig stärkte.

Eingeladene Gäste der Veranstaltung „Fachkräftesicherung durch qualifizierte Einwanderung aus Lateinamerika und der Karibik“.

Networking-Bereich: Sprache und Beschäftigung als Motoren der Entwicklung

Im anschließenden Networking-Bereich nahm Santiago Silvera, Co-Leiter des Netzwerks für Forschung der kolumbianischen Diaspora in Deutschland (RIDCA), in Vertretung der Organisation an wichtigen Gesprächen mit dem Fokus auf eine effektive Arbeitsmarktintegration teil. In diesem Zusammenhang fanden interessante Gespräche mit Ferdinand Ayen (CEO der Klett EDU GmbH und Honorarkonsul von Kolumbien in Stuttgart) statt, die auf die Entwicklung von Strategien zur Ausbildung und Qualifizierung der Landsleute in der deutschen Sprache abzielten. Ziel dieser Initiativen ist es, sprachliche Barrieren abzubauen und eine reibungslose, fachliche und nachhaltige Integration in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Dieses Treffen markiert den Auftakt für eine Agenda weiterer Gespräche und gemeinsamer Projekte, an denen sich das Netzwerk für Forschung der kolumbianischen Diaspora in Deutschland (RIDCA) weiterhin aktiv beteiligen wird.

Mitglieder und führende Köpfe der kolumbianischen Diaspora in Deutschland gemeinsam mit hochrangigen Vertretern des Auswärtigen Amts und der Privatwirtschaft.

Du bist Kolumbianer:in und in der Forschung, Wissenschaft oder im akademischen Bereich in Deutschland tätig? Schließ dich hier dem Netzwerk für Forschung der kolumbianischen Diaspora in Deutschland (RIDCA) an.


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