(Berlin, 21. November) – Als entscheidender Schritt für die Internationalisierung der kolumbianischen Wissenschaft fand am vergangenen 20. November ein strategisches Spitzentreffen zwischen der kolumbianischen Delegation und dem Vorstand der renommierten Leibniz-Gemeinschaft statt.
Das Treffen wurde von der kolumbianischen Botschafterin in Deutschland, Yadir Salazar Mejía, angeführt, unter Teilnahme von Dr. Walter Acevedo Valencia, Ko-Leiter des Kollaborativen Netzwerks der kolumbianischen Diaspora in Deutschland im Wissenschaftssektor (RIDCA). Die Missionschefin Salazar Mejía und der Forscher Dr. Acevedo Valencia trafen sich mit Prof. Dr. Martina Brockmeier, Präsidentin der Leibniz-Gemeinschaft, und Dr. Samuel Krug, dem Beauftragten für internationale Angelegenheiten der Organisation.
Gemeinsame Agenda für die globale Zukunft
Zentrales Ziel des Arbeitstreffens war die Vertiefung des bilateralen wissenschaftlichen Austauschs sowie die Entwicklung wirksamer Mechanismen, um die kolumbianische Forschung in Deutschland – und umgekehrt – sichtbarer zu machen. Im Dialog wurden prioritäre Bereiche von gegenseitigem Nutzen identifiziert, mit Fokus auf entscheidende globale Herausforderungen: gerechte Energiewende, Bioökonomie, nachhaltige Landnutzung, Schutz der Biodiversität und Friedensforschung.

Die Diaspora als Innovationsmotor
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde die Rolle der wissenschaftlichen Diaspora besonders gewürdigt. Die Arbeit von RIDCA wurde als fundamental für diesen Prozess anerkannt, da sie als „Brückenbauer“ für Wissenstransfer und Innovation fungiert. Diese Verknüpfung zwischen der kolumbianischen Diplomatie, der Diaspora und deutschen Exzellenzeinrichtungen mündet in einen neuen und kraftvollen Impuls für die internationale Forschung.




