(Berlin, Oktober 29. 2025) – Am vergangenen 29. Oktober wurde Berlin zum Zentrum eines historischen Treffens für die kolumbianische akademische Diaspora. Die Universidad Nacional de Colombia (UNAL) lud ihre in Deutschland lebenden Absolventen ein, um Werdegänge zu würdigen, Bedürfnisse zu identifizieren und die gegenseitige Unterstützung zu fördern. In diesem Rahmen der Integration spielte das Forschungsnetzwerk der kolumbianischen Diaspora in Deutschland (Red de Investigación de la Diáspora Colombiana en Alemania – RIDCA) eine herausragende Rolle und bekräftigte sein Engagement für die Vernetzung kolumbianischer Talente im Ausland.
Die Veranstaltung, die nach einem umfassenden Aufruf fast 100 Teilnehmer versammelte, ermöglichte die Konsolidierung von Arbeitsgruppen in Schlüsselstädten wie Berlin, Hamburg, Dresden, Potsdam, Frankfurt und Düsseldorf. Doch über das soziale Wiedersehen hinaus zeichnete sich der Tag durch sein hohes akademisches Profil und strategische Networking-Möglichkeiten aus.
Die RIDCA als Schlüsselakteur im Ökosystem
Einer der zentralen Momente der Agenda war der Beitrag von Walter Acevedo, aktives Mitglied der RIDCA, der das Forschungsnetzwerk offiziell vor dem Auditorium vorstellte.
In seinem Vortrag hob Acevedo die Mission der RIDCA als Verbindungsplattform zwischen kolumbianischen Forschern in Deutschland und der wissenschaftlichen Gemeinschaft in Kolumbien hervor. Seine Intervention ermöglichte es den Anwesenden – viele von ihnen in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Bildung und Beratung tätig –, aus erster Hand zu erfahren, wie sie sich in das Netzwerk integrieren, an Gemeinschaftsprojekten teilnehmen und die Sichtbarkeit ihrer Forschung stärken können. Dieser Beitrag war entscheidend, um die institutionellen Interessen der UNAL mit der aktiven Dynamik der organisierten wissenschaftlichen Diaspora zu verknüpfen.
Institutionelle und akademische Synergien
Das Treffen zeichnete sich auch durch die Teilnahme relevanter Persönlichkeiten für die akademische Zusammenarbeit aus, mit denen die RIDCA gemeinsame Interessen zur Stärkung der Wissenschaft teilt. Hervorzuheben waren die Beiträge von Professor Neil Guerrero, ehemaliger Vizerektor des Standorts Manizales und Mitglied der Global Young Academy (GYA), sowie von Professor Carlos Mauricio Nupia, Experte für akademische Kooperation, der einen Vortrag über Bildungs- und Finanzierungsmöglichkeiten in Deutschland hielt.

Eine Zukunft der Zusammenarbeit
Für die RIDCA ist die Teilnahme an solchen Foren von vitaler Bedeutung, um ihr Ziel als Wissensbrücke zu erfüllen. Die Koordination des Alumni-Programms der UNAL unter der Leitung von Ana María Arango wies darauf hin, dass diese Veranstaltung erst der Anfang einer umfassenderen Strategie zur Begleitung der Gemeinschaft im Ausland ist – eine Vision, die mit den Bemühungen der RIDCA übereinstimmt, kolumbianische Talente sichtbar zu machen.
Mit der Festigung dieser neuen Kommunikationskanäle und dem durch die Präsentation von Walter Acevedo geweckten Interesse wird erwartet, dass sich in den kommenden Monaten neue Partnerschaften konkretisieren und sich mehr Absolventen der Universidad Nacional den Initiativen unseres Netzwerks anschließen.
Sind Sie Absolvent/in und in der Forschung tätig? Werden Sie hier Mitglied der Forschungsnetzwerk der kolumbianischen Diaspora in Deutschland (Red de Investigación de la Diáspora Colombiana en Alemania – RIDCA).




