(Berlin, 25. Oktober) – In einem Bestreben, die Wissenschaftsdiplomatie in Europa zu festigen, nahm das Forschungsnetzwerk der kolumbianischen Diaspora in Deutschland (RIDCA) prominent am XIII. Jahrestreffen des Netzwerks chilenischer Forscher in Deutschland (INVECA) teil. Die Veranstaltung, die am 23. und 24. Oktober in Berlin stattfand, stand unter dem Leitthema „Globale Transformationen: Demokratie, Technologie und urbaner Raum in Krisenzeiten“.
Der akademische Gipfel bot den Rahmen für einen multilateralen Dialog, bei dem RIDCA als Gastredner am Panel über „Wissenschaftsnetzwerke Lateinamerikas in Deutschland“ teilnahm. Dieses Diskussionsforum versammelte zudem Vertreter entsprechender Netzwerke aus Paraguay, Argentinien, Bolivien, Uruguay und Brasilien und verdeutlichte das Wachstum der lateinamerikanischen Wissenschaftsgemeinschaft hierzulande.
Führung und gemeinsame Herausforderungen
RIDCA wurde durch seine Ko-Leiter, Dr. Walter Acevedo und Dr. Andrea Clavijo, vertreten. In ihren Beiträgen thematisierten sie die strukturellen Herausforderungen und strategischen Perspektiven dieser Organisationen. Ein zentraler Punkt der Diskussion war die Hervorhebung des ehrenamtlichen Charakters, der diese Initiativen trägt. Dabei unterstrichen sie die kritische Notwendigkeit einer robusten institutionellen Unterstützung – insbesondere seitens der Botschaften –, um Nachhaltigkeit und Wirkung zu gewährleisten.
Auf dem Weg zu einer regionalen Integration
Das Treffen ermöglichte nicht nur die Stärkung bestehender Verbindungen, sondern eröffnete auch Wege für eine strukturiertere Zusammenarbeit. Als Ergebnis dieses Austauschs schlug Dr. Evelyn Hevia Jordan, Vertreterin von INVECA, die Durchführung eines großen gemeinsamen Treffens lateinamerikanischer Netzwerke vor. Diese strategische Initiative zielt darauf ab, die Beziehungen zwischen in Deutschland ansässigen Forschern der Region zu vertiefen und von punktueller Kooperation zu einer soliden regionalen Wissenschaftsintegration überzugehen.





