(Berlin, 9. Oktober 2025) – Im Rahmen eines lebhaften Tages der kulturellen und akademischen Integration wurde am vergangenen 8. Oktober offiziell „Casas Colombia – Berlin“ eingeweiht. Diese Initiative ist Teil des strategischen Projekts „Casas Colombia“ des kolumbianischen Außenministeriums, das darauf abzielt, die Bindungen der Diaspora zum Heimatland zu stärken.
Mehr als nur ein Treffpunkt, etabliert sich „Casas Colombia – Berlin“ als eine umfassende mobile Plattform (Wanderplattform). Ihre Mission ist zweifach: Einerseits die Förderung des kolumbianischen Kulturreichtums und die Stärkung der nationalen Identität im Ausland; andererseits dient sie als dynamischer Knotenpunkt für wissenschaftliche und technologische Entwicklung, Unternehmerförderung und Bildung.
Der Festakt wurde auf höchster institutioneller Ebene unterstützt durch die Anwesenheit der kolumbianischen Außenministerin, Rosa Yolanda Villavicencio Mapy, und der kolumbianischen Botschafterin in Deutschland, Yadir Salazar Mejía, die das Engagement der Regierung für die Kolumbianer im Ausland bekräftigten.
Wissenschaft und Gemeinschaft im Mittelpunkt
Im Einklang mit dem wissenschaftlichen und technologischen Fokus der Plattform wurde die aktive Teilnahme von Mitgliedern des Forschungsnetzwerks der kolumbianischen Diaspora in Deutschland (RIDCA) besonders hervorgehoben. Während der Veranstaltung stellten die Vertreter des Netzwerks ihre Fortschritte vor und präsentierten ihre strategischen Planungen für das Jahr 2025, womit sie ihre Rolle als Wissensbrücke zwischen beiden Nationen festigten.

Der Start war ein voller Erfolg mit rund 500 teilnehmenden Landsleuten. Kinder, Jugendliche und Erwachsene genossen ein vielfältiges Kulturprogramm und unterstützten die eingeladenen Unternehmer, was die Begeisterung und Vitalität der kolumbianischen Gemeinschaft in der deutschen Hauptstadt unter Beweis stellte.




